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Ein Mapfile kann null, eine oder mehrere Ausgabeformate (OUTPUTFORMAT) Objekte beinhalten, die verfügbare Ausgabeformate wie PNG, GIF, JPEG, GeoTIFF und Flash (SWF) definieren.
Wird kein OUTPUTFORMAT Block im Mapfile gefunden, werden folgende Formate implizit deklariert. Dabei sind nur die Formate verfügbar die bei der Kompilierung angegeben wurden. GeoTIFF hängt dabei von GDAL Unterstützung ab und für Flash (SWF) wird die MING Bibliothek benötigt.
OUTPUTFORMAT
NAME aggpng24
DRIVER AGG/PNG
MIMETYPE "image/png"
IMAGEMODE RGB
EXTENSION "png"
END
OUTPUTFORMAT
NAME gif
DRIVER "GD/GIF"
MIMETYPE "image/gif"
IMAGEMODE PC256
EXTENSION "gif"
END
OUTPUTFORMAT
NAME png
DRIVER "GD/PNG"
MIMETYPE "image/png"
IMAGEMODE PC256
EXTENSION "png"
END
OUTPUTFORMAT
NAME jpeg
DRIVER "GD/JPEG"
MIMETYPE "image/jpeg"
IMAGEMODE RGB
EXTENSION "jpg"
END
OUTPUTFORMAT
NAME wbmp
DRIVER "GD/WBMP"
MIMETYPE "image/wbmp"
IMAGEMODE PC256
EXTENSION "wbmp"
END
OUTPUTFORMAT
NAME swf
DRIVER "SWF"
MIMETYPE "application/x-shockwave-flash"
EXTENSION "swf"
IMAGEMODE PC256
FORMATOPTION "OUTPUT_MOVIE=SINGLE"
END
OUTPUTFORMAT
NAME GTiff
DRIVER "GDAL/GTiff"
MIMETYPE "image/tiff"
IMAGEMODE RGB
EXTENSION "tif"
END
Bestimmt den Zeichenmodus in dem das Kartenbild erzeugt wird. Ist wichtig für Nicht-Rasterformate wie Flash. Nicht alle Formate unterstützen alle kombinationen. So unterstützt GD/GIF nur PC256. (optional)
Stellt einen Treiber oder formatspezifische Optionen zur Verfügung. Es können 0 oder mehr FORMATOPTION Angaben in dem OUTPUTFORMAT Block angegeben werden. (optional)
GD/JPEG: Mit der Angabe “QUALITY=n” kann die Qualität der Ausgabe beeinflußt werden (Werte von 0-100).
GD/PNG: Die Angabe “INTERLACE=[ON/OFF]” schaltet Interlacing an oder aus.
GD/GIF: Die Angabe “INTERLACE=[ON/OFF]” schaltet Interlacing an oder aus.
GDAL/GTiff: unterstützt die Optionen TILED=YES, BLOCKXSIZE=n, BLOCKYSIZE=n, INTERLEAVE=[PIXEL/BAND] und COMPRESS=[NONE,PACKBITS,JPEG,LZW,DEFLATE]
GDAL/*: Alle FORMATOPTIONen werden an die GDAL-Funktion create weitergereicht. Die verfügbaren Optionen sind detailiert in der GDAL Dokumentation aufgeführt.
GD/PNG und AGG/PNG unterstützen beide Quantitisierung von 24/32 Bits zu 8 Bits um die Ausgabegröße der erzeugten Bilddateien zu reduzieren (und damit auch Bandbreite). (Siehe auch http://trac.osgeo.org/mapserver/ticket/2436#comment:4 für Regeln der Anwendungsreihenfolge):
- “QUANTIZE_FORCE=on” wird benutzt um ein RGB oder RGBA Bild in ein 8 Bit (oder weniger) Bild mit Farbpalette umzuwandeln. Die Farben die für die Palette gewählt werden sind geeignet den wirklichen Farben in dem RGB Bild zu entsprechen. (RGBA Quantitisierung wurde in Version 5.2 eingeführt und benötigt das Flag –enable-experimental-png bei der Konfiguration)
- “QUANTIZE_COLORS=256” wird benutzt um die Anzahl der Farben anzugeben wenn Quantitisierung angewandt wird. Der Maximalwert beträgt 256. Für Angaben zwischen 17 und 255 wird wahrscheinlich Qualität verschenkt, da jedes Pixel dennoch mit einem ganzen Byte kodiert wird. Angaben unter 16 erzeugen sehr kleine Bilddateien, jedoch mit extrem verminderter Qualität.
- “QUANTIZE_NEW=on” wird benutzt um einen anderen Algorithmus (bessere Qualität, aber langsamer) für die Quantitisierung zu benutzen. Bei Standardverhalten wird ein schneller aber sehr einfacher Algorithmus benutzt. Dadurch erhält man doppelte Einträge in der Palette und sichtbare Artifakte bei der Kachelung.
- “PALETTE_FORCE=on” wird benutzt um die Farbtiefe mit einer vordefinierten Palette zu reduzieren. Diese Option ist inkompatible mit den oben aufgeführten Quantitisierungsoptionen.
- “PALETTE=/path/to/palette.txt” wird benutzt um den Pfad zu den Palettenfarben anzugeben. Diese Datei sollte 256 Einträge der Form r,g,b für RGB Farbmodi oder r,g,b,a für RGBA Farbmodi enthalten. Jede Zeile enthält genau ein Dreierpaar (oder Viererpaar), die Werte sind durch Kommata getrennt. Enthält die Datei weniger als 256 Einträge, werden die restlichen Farben per Quantitisierung bestimmt.