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Signalisiert den Anfang des CLASS Objektes.
Innerhalb eines Layers wird immer nur eine Klasse zum Rendering des Objektes benutzt. Jedes Objekt wird gegen jede Klasse getestet, unter Berücksichtigung der Definitionsreihenfolge im Mapfile. Die Klasse die zuerst die Bedingung für Min/Max-Maßstab und der EXPRESSION Auswertung erfüllt, wird gezeichnet.
Festlegen der Verbindungsdaten für Datenbanken.
Die Verbindungsdaten für eine SDE-Verbindung enthalten den Hostnamen, Instanznamen, Datenbanknamen, Benutzernamen und Passwort, jeweils durch Kommata getrennt.
Für eine PostGIS-Verbindung können typische PostgreSQL-Verbindungsangaben benutzt werden. Beispiel: “user=nobody password=****** dbname=dbname host=localhost port=5432”
Oracle Verbindungsangaben: user/pass[@db]
Siehe auch
Siehe auch Vector Data für spezielle Verbindungsangaben unterschiedlicher Datenquellen.
Art der Verbindung. Standard ist local.
Siehe auch
Siehe auch Vector Data für spezielle Verbindungsangaben unterschiedlicher Datenquellen.
Vollständiger Dateiname der zu verarbeitenden Daten. Für Shapedateien muss keine Dateinamenerweiterung (.shp) angegeben werden. Kann relativ zu im Map-Objekt definierten SHAPEPATH angegeben werden.
Handelt es ich um einen SDE-Layer, so sollte neben dem Layernamen auch der Name der Geometriespalte angegeben werden (z.B. “mylayer,shape,myversion”).
Handelt es sich um einen PostGIS-Layer, sollte die Angabe in der Form “<columnname> from <tablename>” erfolgen, wobei “columname” der Name der Geometriespalte ist und “tablename” der Tabellenname aus dem die Daten gelesen werden.
Handelt es sich um einen Oracle-Layer, kann “shape FROM table” oder “shape FROM (SELECT statement)” oder auch komplexere Oracle-Statements benutzt werden. Werden räumliche Unterabfragen benutzt, treten erhebliche Performanzeinbußen auf. Wenn möglich sollten immer MapServer’s FILTER benutzt werden. Um das erzeugte SQL-Statement zu sehen, kann ein Fehler provoziert werden, in dem der offensichtlich fehlerhafte DATA Parameter mit einem ungültigen Spaltennamen benutzt wird.
Siehe auch
Siehe auch Vector Data für spezielle Verbindungsangaben unterschiedlicher Datenquellen.
Aktiviert Debugging des aktuellen Layers.
Debugging mit MapServer Versionen >= 5.0:
Ausführliche Ausgaben werden in die Standardfehlerausgabe (STDERR) oder in die per Umgebungsvariable “MS_ERRORFILE” angegebene Datei geschrieben. Die Umgebungsvariable kann per CONFIG Parameter auf MAP Ebene wie folgt gesetzt werden:
CONFIG "MS_ERRORFILE" "/ms4w/tmp/ms_error.txt"
Die Umgebungsvariable kann bei Apache durch das hinzufügen folgender Zeile gesetzt werden:
SetEnv MS_ERRORFILE "/ms4w/tmp/ms_error.txt"
Ist die Umgebungsvariable gesetzt, so können mittels DEBUG Parameter die Details der Ausgabe gesetzt werden. Folgende Liste beschreibt die möglichen DEBUG Werte:
Das Debuglevel kann auch über die Umgebungsvariable “MS_DEBUGLEVEL” gesetzt werden.
Die Debugangabe kann auch für Layer gesetzt werden indem der Parameter DEBUG im MAP Objekt gesetzt wird.
Für weitere Details wird auf MS RFC 28: Redesign of LOG/DEBUG output mechanisms verwiesen.
Debugging mit MapServer Versionen < 5:
Ausführliche Angaben werden erzeugt und an die Standardfehlerausgabe (STDERR) oder eine MapServer Logdatei geschrieben. Diese wird über den Parameter LOG im WEB Objekt gesetzt. Benutzer des Apache finden Zeitangaben zum Zeichnen in den Apache Logdateien. MapServer muss mit der Option DEBUG=MSDEBUG (–with-debug) übersetzt werden.
Dieser Parameter erlaubt die Filterung an Hand von Attributen. Die Auswertung erfolgt zur gleichen Zeit wie die räumliche Filterung jedoch vor Auswertung der CLASS-Expressions. Im Fall von OGR und Shapefiles entspricht der Wert eines regulären Ausdrucks. Bei raumbezogenen Datenbanken entspricht der Wert der SQL WHERE Klausel in Bezug auf die benutzte Datenbank.
Beispiel: FILTER “type=’road’ and size <2”
(Ab MapServer Version 5.0 nicht mehr verfügbar. Bitte beim ANGLE Parameter vom LABEL Objekt nachlesen). Für Versionen < 5.0, Spaltenname der Attributtabelle für Beschriftungswinkel. Angaben in Grad.
Veraltet ab Version 5.0.
Größter Maßstab bis zu dem der Layer beschriftet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben. Implementiert in MapServer 5.0, ersetzt veralteten LABELMAXSCALE Parameter.
Siehe auch
(veraltet) Ab MapServer Version 5.0 sollte LABELMAXSCALEDENOM benutzt werden. Größter Maßstab bis zu dem die Layerbeschriftung gezeichnet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben.
Veraltet ab Version 5.0.
Kleinster Maßstab bis zu dem der Layer beschriftet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben. Implementiert in MapServer 5.0, ersetzt veralteten LABELMINSCALE Parameter.
Siehe auch
(veraltet) Ab MapServer Version 5.0 sollte LABELMINSCALEDENOM benutzt werden. Kleinster Maßstab bis zu dem die Layerbeschriftung gezeichnet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben.
Veraltet ab Version 5.0.
Bedingung zum Beschriften, z.B.:
LABELREQUIRES "![orthoquads]"
bedeutet das dieser Layer nicht beschriftet wird wenn ein Layer mit dem Namen “orthoquads” aktiv ist. Der Wert besteht aus einem Booleschen Ausdruck und basiert auf den Stati anderer Layer. Jedes Auftreten von [layer name] wird durch 0 oder 1 ersetzt, je nachdem was der aktuelle STATUS des Layers ist und anschließend außgewertet. Die logischen Operatoren AND und OR können benutzt werden.
(Ab MapServer Version 5.0 nicht mehr verfügbar. Bitte beim SIZE Parameter vom LABEL Objekt nachlesen). Für Versionen < 5.0, Spaltenname der Attributtabelle für Beschriftungsgröße. Angaben in Pixel.
Veraltet ab Version 5.0.
Gibt die Anzahl der darzustellenden Objekte eines Layers im aktuellen Fenster an. Bietet interessante Möglichkeiten der Beschriftung von sortierten Werten (z.B. Seen eines Gebietes)
sorted data (i.e. lakes by area).
Größter Maßstab bis zu dem der Layer gezeichnet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben. Implementiert in MapServer 5.0, ersetzt veralteten MAXSCALE Parameter.
Siehe auch
(veraltet) Ab MapServer Version 5.0 ist MAXSCALEDENOM zu benutzen. Größter Maßstab bis zu dem der Layer gezeichnet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben.
Veraltet ab Version 5.0.
Hiermit können beliebige Daten als Wertepaare gespeichert werden. Dies wird mit OGC WMS benutzt um z.B. den Layertitel zu definieren. Es erlaubt auch mehr Flexibilität bei der Templateerstellung, da auf die hier definierten Werte über Template Tags zugegriffen werden kann.
Example:
METADATA
title "My layer title"
author "Me!"
END
Kleinster Maßstab bis zu dem der Layer gezeichnet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben. Implementiert in MapServer 5.0, ersetzt veralteten MINSCALE Parameter.
Siehe auch
(veraltet) Ab MapServer Version 5.0 ist MINSCALEDENOM zu benutzen. Kleinster Maßstab bis zu dem der Layer gezeichnet wird. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben.
Veraltet ab Version 5.0.
Gibt die Deckkraft für einen Layer an. Als Wert wird entweder ein Integer-Wert im Intervall von (0-100) angegeben oder das Symbol “ALPHA”. Ein Wert von 100 ist undurchlässig und 0 entspricht voller Transparenz. Implementiert in MapServer 5.0 um den veralteten Parameter TRANSPARENCY zu ersetzen.
Durch das Symbol “ALPHA” wird der MapServer veranlasst indizierte- oder alpha-Transparenz von Pixmap-Symbolen zu benutzen. Dies ist nur notwendig wenn RGB Ausgabeformate benutzt werden. Da die Verarbeitung von transparenten Pixmap-Symbolen in einem RGB-Bild sehr rechenaufwendig ist, sollte Alpha-Transparenz nur benutzt werden wenn es wirklich notwendig ist.
Gibt Direktiven an wie der Layer verarbeitet werden soll. Die unterstützen Direktiven sind abhängig vom Typ des Layers und dem benutzten Treiber.
Attribut Direktive - Die ITEMS Option erlaubt die Angabe der Attributnamen für Inlinelayer oder die vom Layer benuzten Attribute, z.B.
PROCESSING "ITEMS=itemname1,itemname2,itemname3"
Verbindungspooling Direktive - Hiermit kann für bestimmte Layer das Verbindungspooling aktiviert werden. Verbindungspooling erlaubt MapServer das Handle der Datenbankverbindung für mehrere Layer wiederzuverwenden. Wird FastCGI benutzt, bleibt die Verbindung unbegrenzt lange offen bzw. maximal so lange wie die angegebenen Optionen in der FastCGI Konfiguration es erlauben. Oracle Spatial, ArcSDE, OGR und PostGIS/PostgreSQL unterstützen diese Option.
PROCESSING "CLOSE_CONNECTION=DEFER"
OGR Style Direktive - Diese Direktive wird benutzt um Labelstyles durch MapScript zu erhalten. Für weitere Informationen siehe MapServer’s OGR document.
PROCESSING "GETSHAPE_STYLE_ITEMS=all"
Raster Direktive - Alle Verarbeitungsoptionen für Raster sind in Raster Data beschrieben. Im folgenden Beispiel wird die SCALE und BANDS Direktive benutzt um Rasterdaten automatisch zu skalieren und die Kanäle zu ändern.
PROCESSING "SCALE=AUTO"
PROCESSING "BANDS=3,2,1"
Gibt den aktuellen Status des Layers an. Wir von MapServer oftmals selbst gesetzt. Für permanente Anzeige wird “default” benutzt.
Bemerkung
Im CGI modus, Layer mit STATUS DEFAULT können nicht mit den üblichen Mchanismen deaktiviert werden. Für die Fehlersuche wird empfohlen STATUS DEFAULT zu setzen, für produktive Benutzung STATUS ON/OFF.
Bemerkung
Für WMS werden Layer mit STATUS DEFAULT immer ausgeliefert.
Der Maßstab bei dem die Symbole und/oder Text in Originalgröße erscheinen. Dies erlaubt dynamische Skalierung von Objekten in Abhängigkeit vom Kartenmaßstab. Wird dies nicht gesetzt, werden die Symbole über den gesamten Maßstabsbereich mit der gleichen Größe gezeichnet. Die Skalierung findet nur in den Grenzen von MINSIZE und MAXSIZE statt. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben. Implementiert in MapServer 5.0, ersetzt veralteten SYMBOLSCALE Parameter.
Siehe auch
Ab MapServer Version 5.0 wird dieser Parameter durch SYMBOLSCALEDENOM ersetzt. Der Maßstab bei dem die Symbole und/oder Text in Originalgröße erscheinen. Dies erlaubt dynamische Skalierung von Objekten in Abhängigkeit vom Kartenmaßstab. Wird dies nicht gesetzt, werden die Symbole über den gesamten Maßstabsbereich mit der gleichen Größe gezeichnet. Die Skalierung findet nur in den Grenzen von MINSIZE und MAXSIZE statt. Es wird nur der Nenner des eigentlichen Maßstabwertes angegeben. Z.B. für eine Karte im Maßstab 1:24000 wird 24000 angegeben.
Veraltet ab Version 5.0.
Name des Tileindex. Ein Teileindex ist ähnlich des ArcInfo Bibliotheks Index. Der Tileindex enthält Polygonfeatures für jede Kachel. Das Attributelement, das den Verweis auf die gekachelten Daten enthält, wird mitdem TILEITEM Parameter angegeben. Wird eine Datei als Tileindex für Shapefile- oder Raster-Layer benutzt, sollte der Tileindex ein Shapefile sein. Für Layer mit CONNECTIONTYPE OGR können alle von OGR unterstützten Datenquellen Tileindex sein. Als Verweis (zum Speicherort) wird die Angabe relativ zum Shapepath erwartet, nicht relativ zum Tileindex. Enthält der DATA Parameter einen Wert, wird die an das Ende des Verweises angehängt. Wird ein Layer mit Tileindex benutzt, verhält dieser sich als ob die Datei direkt angegeben wurde, aber alle unterstützten Quellen können benutzt werden (z.B. postgres, oracle).
Bemerkung
Alle Dateien im Tileindex sollten im selben Koordinatensystem vorliegen und Vektordateien sollten die selben Attribute in der selben Reihenfolge besitzen.
Ab MapServer Version 5.0 wird der Parameter OPACITY benutzt. Gibt die Deckkraft für einen Layer an. Als Wert wird entweder ein Integer-Wert im Intervall von (0-100) angegeben oder das Symbol “ALPHA”. Ein Wert von 100 ist undurchlässig und 0 entspricht voller Transparenz.
Durch das Symbol “ALPHA” wird der MapServer veranlasst indizierte- oder alpha-Transparenz von Pixmap-Symbolen zu benutzen. Dies ist nur notwendig wenn RGB Ausgabeformate benutzt werden. Da die Verarbeitung von transparenten Pixmap-Symbolen in einem RGB-Bild sehr rechenaufwendig ist, sollte Alpha-Transparenz nur benutzt werden wenn es wirklich notwendig ist.
Veraltet ab Version 5.0.
Siehe auch
Gibt an ob MapServer einen Layer von einem Koordinatensystem in Bildkoordinaten umwandeln soll. Standard ist true. Dies erlaubt die Verwendung von Shapefiles mit Bildkoordinaten, deren Objekte immer an der gleichen Stelle platziert werden. Wird für die Platzierung von Logos oder Text benutzt. Zu beachten ist, das bei dem Bildkoordinatensystem der Ursprung in der linken oberen Ecke liegt, im Gegensatz zu den meisten anderen Koordinatensystemen.
Ab Version 4.10 besteht die Möglichkeit Objekte mit Pixelkoordinaten (oder Prozentwerten, siehe UNITS) relativ zu einem beliebigen anderen Punkt außer UL zu definieren. Dies wird durch “TRANSFORM FALSE” erreicht. Bei Verwendung eines anderen Ursprungs kann z.B. ein Copyright-Symbol in einem Teilbereich des Bildes Angezeigt werden, der von der Bildgröße unabhängig ist.
Gibt an wie die Daten gezeichnet werden sollen. Die Angabe muß nicht mit dem Shapefile-Typ übereinstimmen. Zum Beispiel kann ein Polygon-Shapefile als Punktlayer gezeichnet werden, aber nicht umgekehrt. Annotation bedeutet das ein Beschriftungspunkt berechnet wird, jedoch das eigentliche Objekt nicht gezeichnet wird. Es kann ein Marker definiert werden, der statt des Objektes gezeichnet wird. Damit sind komplexe Beschriftungen möglich wie z.B. nummerierte Autobahnschilder. Punkte werden an den Punktkoordinaten beschriftet. Polygone werden an ihrem Schwerpunkt beschriftet. Sollte dieser außerhalb des Polygons liegen, wird durch einen Scanline-Algorithmus eine Position innerhalb des Polygons bestimmt. Linien werden in der Mitte des längsten Bogen beschriftet, wobei nur der sichtbare Abschnitt der Linie berücksichtigt wird. Durch den Typ “query” steht der Layer nur für Abfragen zur Verfügung, er wird nicht gezeichnet.
Um zwischen POLYGONen und POLYLINEen (die es als Typ nicht gibt) unterscheiden zu können, wird bei der Klassifizierung das Schlüsselwort COLOR benutzt bzw. weggelassen. Wird es benutzt, handelt es sich um ein Polygon mit einer Füllfarbe, andernfalls ist es ein Linienzug mit einer Randfarbe (OUTLINECOLOR).
Ein Kreis wird durch die kleinste Hülle eines Rechtecks definiert. Zwei Punkte beschreiben das kleinste Quadrat, das den Kreis umgibt. Diese zwei Punkte sind die gegenüberliegenden Eckpunkte der Hülle. A circle must be defined by a a minimum bounding rectangle. That is, two points that define the smallest square that can contain it. These two points are the two opposite corners of said box.
Hier wird ein Kreis mittels Inlinepunkten definiert
LAYER
NAME 'inline_circles'
TYPE CIRCLE
STATUS ON
FEATURE
POINTS
74.01 -53.8
110.7 -22.16
END
END
CLASS
STYLE
COLOR 0 0 255
END
END
END
Siehe auch
Für Diagrammlayer siehe Dynamic Charting HowTo